• Anwohnerparken im Waldstraßenviertel

    Anwohnerparken im Waldstraßenviertel - Symbolbild: (c) Redaktion

Stillstand bei Gesprächen zum Anwohnerparken im Waldstraßenviertel

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Der Streit um das Anwohnerparken im Waldstraßenviertel geht in die nächste Runde. Wie es nun von der Initiative „Parken im Waldstraßenviertel“ heißt, herrscht seit der Verschiebung des Starttermins vor einem Monat Funkstille. Die Stadtverwaltung habe Gespräche bisher abgeblockt. Deshalb wollen die Gewerbetreibenden nun Klagen.

Wie uns Juliane Hauschild von der Initiative Parken im Waldstraßenviertel gesagt hat, wird die Klage aktuell vorbereitet. Die Klage kann ohnehin erst dann eingereicht werden, wenn das Anwohnerparken in Kraft tritt. Nach aktuellem Stand wäre das Januar 2020 – auf diesen Zeitpunkt hatte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung das Anwohnerparken Ende Oktober 2019 kurzfristig verschoben.

Die Stadt selbst hat sich zu den Vorwürfen der Gewerbetreibenden bisher noch nicht geäußert.

Gewerbetreibende beharren auf ihre Forderungen

Die Gewerbetreibenden fordern weiterhin ein Anrecht auf Anwohnerparkausweise für sich und ihre Mitarbeiter. Zusätzlich will die Initiative erreichen, dass in der Inneren Jahnallee wieder Kurzzeitparkplätze für die ansässigen Gewerbetreibenden geschaffen werden.

Der Wegfall der Kurzzeitparkplätze mache sich bereits durch Umsatzeinbußen bei den Geschäften bemerkbar, so Hauschild. So hat beispielsweise die Fleischerei Materne beim Mittagsangebot seit der Wegnahme der Kurzzeitparkplätze etwa ein Drittel weniger eingenommen.

Die Anwaltskosten für die Vorbereitung der Klage sorgen bei den Gewerbetreibenden aber nicht für große Sorgen. Laut Hauschild beteiligen sich viele Gewerbetreibende an den Kosten, außerdem wurden bereits Spenden gesammelt.