Streit um Hochwasserschutz in Grimma
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Um den Hochwasserschutz in Grimma ist ein Streit zwischen Verwaltung und den Denkmalschutz-Behörden entbrannt. Wie die LVZ berichtet, will die Muldestadt zwei ungenutzte denkmalgeschützte Gebäude abreißen lassen. So soll dem Fluss im Falle einer Flut mehr Raum gegeben werden. Auch die Landestalsperrenverwaltung unterstützt das Vorhaben. Die Behörden sehen die Pläne jedoch skeptisch und verneinen den Abriss. Es seien weitere Unterlagen dafür nötig, heißt es.Bei den betroffenen Gebäuden handelt es sich um die ehemalige Papierfabrik Golzern, deren Nutzer bereits umgesiedelt ist, sowie die Ruine der Großmühle Grimma.