++ EIL ++

Streit um Leipziger Einheitsdenkmal – Oberlandesgericht rügt fehlende Transparenz

Zuletzt aktualisiert:

Im Streit um das geplante Leipziger Einheits­denkmal hat das Oberlan­des­ge­richt Dresden am Donnerstag seine vorläu­fige Auffas­sung verlesen. Demnach hätte das so genannte Nachprüf­ver­fahren in der ursprüng­li­chen Beset­zung der Jury durch­ge­führt werden müssen. Auch die fehlende Trans­pa­renz der Bewer­tungs­kri­te­rien wurde kristi­siert. Die Macher des Entwurfs „70.000“ hatten gegen das Weiter­ent­wick­lungs­ver­fahren der Stadt Beschwerde einge­legt. Nach einer Neube­wer­tung waren sie von Platz eins auf Platz 3 gerutscht. Eine Entschei­dung zu dem Fall wird Ende Februar erwartet.