Streit um Papierfabrik in Grimma geht weiter
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Nach elf Jahren Bauzeit ist im August die Hochwasserschutzmauer in Grimma eröffnet worden. Trotzdem gibt es noch eine Sicherheitslücke: Die Papierfabrik im Stadtteil Golzern. Die Stadt will das leerstehende Gebäude abreißen lassen. So einfach ist das aber nicht.
Die alte Fabrik steht unter Denkmalschutz, außerdem haben sich auch geschützte Tierarten dort niedergelassen. Bereits seit dem letzten Hochwasser 2013 plant die Stadt den Abriss des Gebäudes, um dort bei einem Hochwasser einen Abflussbereich einzurichten. Nun kam der Antrag von der Landesdirektion Sachsen zurück. Die Begründung: Die Unterlagen seien nicht vollständig gewesen. Grimma will aber weiter dranbleiben, heißt es jetzt von der Stadt.