Streit um verkaufsoffene Sonntage spitzt sich weiter zu
Der Streit um die verkaufsoffenen Sonntage spitzt sich weiter zu. Gestern gab die Stadt bekannt, dass die Läden in diesem Jahr an insgesamt vier Sonntagen öffnen sollen – unter anderem am zweiten und vierten Advent. Dagegen kündigte die Gewerkschaft verdi sofort rechtliche Schritte an. Diese Reaktion ist überraschend, so Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal gegenüber Radio Leipzig. Vertreter der Gewerkschaft seien bei den Planungen dabei gewesen. Dabei soll es keinerlei Einwände gegeben haben. Rosenthal beruft sich auf das Sächsische Ladenöffnungsgesetz, dass seit Januar in Kraft ist. Der Stadtrat stimmt im Mai über die verkaufsoffenen Sonntage ab. Bereits im letzten Jahr gab es Streit mit verdi. Daraufhin wurde ein verkaufsoffener Adventssonntag kurzfristig abgesagt.