Studie für weniger Fluglärm am Airport Leipzig/Halle gestartet
Weniger Fluglärm am Flughafen Leipzig/Halle? Der Freistaat Sachsen hat eine Studie in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wie das Anflugverfahren am Airport verbessert werden kann. Konkret soll untersucht werden, ob das sogenannte „Point-Merge“-Verfahren in überarbeiteter Form zu weniger Fluglärm und einer geringeren CO2-Belastung führt. Überprüfen soll das ein Dresdner Ingenieurbüro.
Bei diesem „Point-Merge“-Verfahren gibt es keine festen Routen. Die Flugzeuge werden über individuelle Anflugrouten navigiert und müssten sich in einer Art Reißverschluss-System in einer Reihe formieren. Dadurch könne die Konzentration des Fluglärms gesenkt werden, heißt es in der Mitteilung des Verkehrsministeriums.
Das Verfahren wurde bereits zwischen 2015 und 2019 eingesetzt, u. a. wegen des wachsenden Flugverkehrs aber wieder abgeschafft. Eine Variante der Wiedereinführung sei z. B. am Tag und in der Nacht zwischen den Anflugverfahren zu wechseln. Die Studie läuft bis Herbst nächsten Jahres.