Studie: Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier trifft Randlagen besonders hart
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Der Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier wird vor allem die Randlagen besonders hart treffen. Das geht aus einer Studie hervor, die die „Metropolregion Mitteldeutschland“ in Auftrag gegeben hat.
Leipzig und Halle werden demnach die Wachstumsmagneten. Allein Leipzig soll bis 2040 etwa 40 Prozent der Erwerbstätigen und Bruttowertschöpfung auf sich vereinen. Die Leidtragenden sind die Landkreise - in einigen wird die Bevölkerung laut der Studie extrem schrumpfen - im Altenburger Land und Burgenlandkreis etwa um 20 Prozent.
Außerdem werden die Bewohner der Randgebiete immer älter und pflegebedürftiger. Insgesamt wird die Wirtschaft laut der Studie zwar weiter wachsen, aber weniger als im Bundesdurchschnitt.