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Sturmböen und Starkregen fegen über den Freistaat

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Das Unwetter hat in Sachsen Feuer­wehren und Polizei bis in die Nacht ganz schön auf Trab gehalten. Vom Vogtland bis zur Lausitz hat es Hunderte Einsätze gegeben. Sturm­böen haben Äste, Regen­tonnen und Blumen­kübel herum­ge­weht. Dächer und Autos sind beschä­digt worden. In Walden­burg war ein Blitz in ein Einfa­mi­li­en­haus einge­schlagen. In Plauen sind vier Schuppen nach einem Blitz­ein­schlag abgebrannt. Hier ist niemand verletzt worden. In Freiberg ist das Bergstadt­fest unter­bro­chen worden. Die wohl größte Schäden hat es im Großen­hainer Land entlang der B97 gegeben. In Kraußnitz ist z.B. ein großer Baum auf ein Haus im alten Gutshof gefallen. ln Oelsnitz haben umstür­zende Pappeln Strom­lei­tungen an einem Trafo­haus beschä­digt; Darum ist in einigen Gemeinden der Strom ausge­fallen. Beim Training von Dynamo Dresden hat es eine Schreck­se­kunde gegeben. Der Sturm hatte einen Baum am Trainings­ge­lände im Großen Garten entwur­zelt. Es ist aber niemand verletzt worden. Die Länder­bahn Trilex hat Donners­tag­abend den Zugver­kehr auf den Linien Görlitz – Dresden und Zittau – Dresden einge­stellt, weil an vielen Ecken Bäume auf die Gleise gestürzt waren. In Kamenz, Königs­brück und Demitz-Thumitz sind Bäume entwur­zelt worden und auf Autos gekracht. In Lamperts­walde, Thien­dorf, Schön­feld, Röderaue und Ebers­bach ist die Polizei über 80 Mal im Einsatz gewesen. In Leipzig haben Rettungs­kräfte mehrere Menschen aus einem Fahrstuhl befreit, der stecken geblieben war. In Plaußig-Portitz ist ein Motor­rad­fahrer gegen einen umgestürzten Baum gekracht und hat sich schwer verletzt. In Oelsnitz bei Stoll­berg ist die Feuer­wehr angerückt, weil ein Baum in eine Strom­lei­tung gekippt war.