Suche nach vermisstem Jungen an der Elbe geht weiter
Einsatztaucher und Spezialkräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben die Suche nach dem elfjährigem syrischen Jungen auf der Elbe nahe Torgau am Montag fortgesetzt. Das Kind war Sonntagmittag unterhalb der Fähre Belgern in den Fluss gegangen und untergegangen. Seitdem wird der Junge vermisst. Bisher fehlt von ihm jede Spur. Die Polizei ist mit einem Boot und einem Hubschrauber unterwegs, um das Wasser und den Uferbereich abzusuchen. Die freiwilligen Helfer der DLRG suchen die Elbe währenddessen in der Tiefe mit einem Sonargerät ab. Mit dieser Technik können Gegenstände und Personen mit Hilfe von Schallimpulsen unter Wasser geortet werden. Die Lebensretter konzentrieren sich gegenwärtig auf die beiden stromabwärts befindlichen Elb-Buhnen bei Torgau.Bereits am Sonntag waren 20 Ehrenamtliche der DLRG Leipzig und der DLRG Pirna mit Bootspersonal und zwei Tauchstaffeln in Nordsachsen im Einsatz. Sie unterstützen das Großaufgebot der Polizei und der örtlichen Feuerwehr, die mit bis zu 60 Kräften vor Ort waren. Wegen eines Gewitters mit Starkregen musste die Suche am späten Abend zunächst abgebrochen werden.