Ohne offenen Dialog keine „Superblocks“!
Die Diskussionen um den „Superblock“ an der Hildegardstraße gehen weiter: Die Stadt will das Modellprojekt auf das Quartier der Hermann-Liebmann-Straße erweitern, während eine Anwohnerpetition sich dagegen stemmt.
Der Stadtrat soll am Mittwoch über die Ausweitung des Projekts abstimmen. Würde der „Superblock“, also die verkehrsberuhigte Zone, ausgeweitet, hätte das gravierende Auswirkungen auf den Verkehrsfluss, die Anlieferungs- und Parkflächen für Gewerbetreibende und deren Kunden, meinen jetzt die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer Leipzig.
Es müsse einen Dialog zwischen Stadt, Initiatoren, Anwohnern und Gewerbetreibenden geben, so die Forderung. Erst wenn Konsens herrsche und Interessenskonflikte ausgeschlossen werden können, dürften die „Superblocks“ erweitert werden, heißt es in dem gemeinsamen Papier von IHK und Handwerkskammer.