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Tarifver­handlungen für Textilarbeiter erneut vertagt

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In den Tarif­ver­hand­lungen für die ostdeut­schen Textil­ar­beiter gibt es auch nach der zweiten Runde noch keine Einigung. Die Gespräche sind am Dienstag in Zwickau ergeb­nislos vertagt worden. Während es in Fragen Alter­saus­stieg und Azubi-Übernahme laut Gewerk­schaft IG Metall eine Annähe­rung gibt, haben sich die Fronten beim Lohn verhärtet.

Die Arbeit­neh­mer­ver­treter verlangen fünf Prozent für ein Jahr. Die Arbeit­geber böten dagegen eine stufen­weise Erhöhung um vier Prozent mit einer Laufzeit von zwei Jahren, sagte IG-Metall-Verhand­lungs­führer Michael Jung unserem Sender. Dies sei ein „Schlag ins Gesicht der Beschäf­tig­ten“. In zwei Wochen wird in Gera weiter­ver­han­delt. Sollte es auch dann keinen Durch­bruch geben, drohen Warnstreiks.

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IG-Metall-Verhand­lungs­führer Michael Jung