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Tauwetter lässt Straßen einbrechen und Flüsse über die Ufer treten

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Der Winter in Sachsen ist auch weiter nicht in Sicht. Sowohl an Heilig Abend als auch am ersten Weihnachts­fei­ertag lagen die Tempe­ra­turen weit im Plusbe­reich. Tauwetter bis in die Höhen­lagen der Gebirge und Dauer­regen haben Flüsse und Bäche anschwellen lassen. In Brand-Erbis­dorf brach die Talstraße ein und auch zwischen Metzdorf und Hammer­leubs­dorf gab es zeitweise Behin­de­rungen nach Stein­ab­gängen. Bei Markklee­berg in der Nähe von Leipzig stand das Elster­flut­be­cken unter Wasser. Eine Straße wurde gesperrt. Bei Meißen sind nach Dauer­regen aufge­weichte Teile eines Hangs auf die Bundes­straße B6 gerutscht. Dadurch gab es zwischen Meißen und Mehltheuer in der Ortslage Zehren in beiden Richtungen Behin­de­rungen. Der Verkehr wurde vorüber­ge­hend mit einer provi­so­ri­schen Ampel geregelt. Frühlings­hafte Tempe­ra­turen lassen den Schnee auch im Erzge­birge weiter schmelzen. Für Winter­sportler ist das Tauwetter in diesen Tagen beson­ders ärger­lich. Skifahren ist zwar noch möglich, aller­dings nur zum Teil. Auf dem Fichtel­berg lagen noch 54 Zenti­meter Schnee. Auf dem Hang sei Betrieb, aber einige Stellen mussten wegen Wasser­ein­bruchs gesperrt werden, sagte der Geschäfts­führer der Fichtel­berg-Schwe­be­bahn in Oberwie­sen­thal, René Lötzsch. Bis zum Jahres­wechsel soll es mild bleiben.