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Technische Probleme bei der Feuerwehr – Warn-App NINA informierte viel zu spät über Bombenfund in Leipzig

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In Leipzig wurde im Zentrum am Donnerstagabend eine Fliegerbombe gefunden. Bei Gefahrensituationen wie diesen springt auch die Warn-App NINA des Bundes an und sendet an die Nutzer der App Warnmeldungen. Eigentlich.Am Donnerstag passierte das allerdings viel zu spät, als die Evakuierung schon längst gestartet war. Wir haben mal bei der Branddirektion Leipzig nachgefragt. Die jeweiligen integrierten Regionalleitstellen der Feuerwehr in Sachsen senden die Warnmeldungen an die App, beim Bombenfund am Donnerstag war die Leitstelle in Leipzig dafür zuständig, Torsten Kolbe: "...aufgrund von technischen Problemen hat das nicht geklappt. Diese Aufgabe hat dann die Leitstelle in Hoyerswerda übernommen." Was genau dort schief gelaufen ist, soll nun aufgearbeitet werden. Nichtsdestotrotz dauerte es lange, bis Hoyerswerda informiert und die Meldung in der App erschien. "Es gibt schon eine Prozedur, die einzuhalten ist, ein Ablaufrahmen; den kann man natürlich noch etwas straffen, auch das werden wir prüfen [...] und versprechen da besser zu werden und beim nächsten Mal nicht so viel Verzögerung zu haben." Ab wann die Warn-App "gefüttert" wird, ab wann man von einer Katastrophe oder Gefahrensituation spreche - dafür gebe es Empfehlungen und Grenzen. Diese seien ab nicht für die Öffentlichkeit gedacht, so Torsten Kolbe von der Branddirektion abschließend.