Teilgeständnis im sogenannten Ampelräuber-Prozess
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Im Prozess gegen den sogenannten „Ampleräuber“ hat der Angeklagte am Vormittag ein Teilgeständnis abgelegt. Demnach gab er den Überfall auf eine junge Frau im Juni an der Wundtstraße zu. Die Verteidigung bestritt jedoch, dass der Angeklagte die Frau mit einem Messer bedrohte. Als der 28-jährige Marokkaner im Gefängnis landete endete eine ganze Serie ähnlicher Überfälle. Insgesamt hatten fünf Frauen Anzeige erstattet. Jede hatte an einer Ampel gewartet. Jeder wurde das Auto aufgerissen und Wertsachen geraubt. Und jedes der Opfer berichtetet, dass der Täter schnell davon rannte. Dem Staatsanwalt gelang es jedoch nicht, vier der fünf Fälle nachzuweisen. Der Prozess wird fortgesetzt.