Terrorverdächtiger in Dresden vor Gericht
In Dresden wird ab Ende kommender Woche ein Prozess gegen einen Terrorverdächtigen Syrer gestartet. Am Oberlandesgericht am Hammerweg muss sich Nassr A. wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verantworten. Er soll seit 2014 Mitglied der al-Nusra-Front gewesen sein. Er soll an mehreren Kampfeinsätzen gegen die syrische Regierung beteiligt gewesen sein, sowie an Entführungen von Journalisten. Im Februar hatte sich der Mann gestellt, er sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Er soll keine Verbindung zum Chemnitzer Terrorverdächtigen Al-Bakr gehabt haben.Wie eine Gerichtssprecherin mitteilte, wird es Einlasskontrollen geben. Dazu ist eine Sitzungspolizeiliche Anordnung veröffentlicht worden. Handys sind für Zuschauer im Saal verboten. Auch politische Demonstrationen oder das zeigen von Plakaten oder Sprüchen ist verboten. Personalausweise werden am Einlass abgelichtet, um Störer zu identifizieren, hieß es. Der Prozess wird im gleichen Saal verhandelt, in dem auch gegen die rechtsextreme Terrorgruppe Freital.