Tierheim Leipzig blickt mit Sorge auf Energiepreise

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Die steigenden Energiekosten bereiten auch dem Tierheim Leipzig Sorgen. Dort müssten z. B. 100 Exoten kontinuierlich über UV-Wärmespots beheizt werden. Derzeit werden bereits monatliche Stromkosten von 3.500 Euro fällig. 

Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen ihre Tiere aussetzen oder abgeben. Viele haben sich in der Pandemie ein Haustier angeschafft, aber keine Ahnung, wie man es hält, so Sperlich. Und auch durch die Flüchtlingswelle aus der Ukraine müssen viele Tiere aufgenommen werden. Hintergrund ist, dass sie in Notunterkünften nicht gehalten werden dürfen. Meist sind darunter auch exotische Tiere, für die es keinen Platz mehr gibt. 

Vor allem der Oktober wird das Tierheim herausfordern. Einerseits werden die Tierarztkosten deutlich steigen. Sperlich befürchtet, dass dadurch mehr kranke Tiere ausgesetzt werden könnten, wenn die Besitzer die Kosten nicht mehr stemmen können. Und auch die Mindestlohnerhöhung wird die Ausgaben in die Höhe schießen lassen.