Tillich kritisiert Bayern und Hessen
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich befürchtet, dass die von Bayern und Hessen angestrengte Klage gegen den Länderfinanzausgleich die Bemühungen um eine Neuregelung behindern wird. Er habe Verständnis dafür, den Länderfinanzausgleich neu zu regeln. Er habe aber kein Verständnis dafür, dass die bestehenden Regelungen infrage gestellt würden, so Tillich. Vielmehr müsse in Ruhe eine Anschlussregelung für die noch bis 2019 laufende Vereinbarung einvernehmlich vorbereitet werden. Selbstverständlich hätten Bayern und Hessen das Recht, vor dem Bundesverfassungsgericht zu klagen, sagte Tillich. Aber es sei zweckmäßiger, wenn statt Richtern die zuständigen Bundes- und Landespolitiker den Finanzaugleich regeln.