++ EIL ++

Tillich will weiter gegen NPD kämpfen

Zuletzt aktualisiert:

Nach dem Schei­tern des NPD-Verbots­ver­fahren sollen nun politi­sche Konse­quenzen folgen. Wie Sachsens Regie­rungs­chef Stanislaw Tillich sagte, wollen die Länder erst einmal die 300-seitige Urteils­be­grün­dung der Karls­ruher Richter durch­gehen.  Tillich hat gesagt, dass die Ausein­an­der­set­zung mit der fremden­feind­li­chen Ideologie der NPD nicht abgeschlossen sei. Es sei ein politi­scher Kampf mit dieser Ideologie. Das Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt in Karls­ruhe hatte am Dienstag ein Verbot der rechts­ex­tremen Partei zum zweiten Mal abgelehnt. Zwar stuften die Richter die Partei als verfas­sungs­feind­lich ein, aller­dings sehen sie derzeit die NPD nicht in der Lage die freiheit­lich-demokra­ti­sche Grund­ord­nung anzugreifen bzw. zu besei­tigen.