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Tod einer Leipziger Rechtsanwältin - Staatsan­waltschaft fordert Freispruch

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Überra­schende Wende im Prozess um den Tod einer Leipziger Rechts­an­wältin: die Staats­an­walt­schaft hat am Dienstag-Vormittag am Landge­richt auf einen Freispruch für den Angeklagten plädiert. Wirklich zufrieden war Ankläger Torsten Naumann mit seiner Forde­rung jedoch nicht. In seinem Schluss­wort sagte er, er sei davon überzeugt, dass die 27-Jährige keinen Suizid begangen habe. Aller­dings fehlt ihm ein schlüs­siges Bild, was wirklich 2008 in der Wohnung passiert ist. Ursprüng­lich war die Staats­an­walt­schaft davon ausge­gangen, dass der 45-jährige Angeklagte das Opfer bei heftigem Sex stran­gu­liert habe. Der Mann hatte die Vorwürfe bestritten. Das Urteil fällt am Dienstag-Nachmittag.