Tod eines Patienten - Prozess um Sanitäter verschoben
Der Prozess um zwei Sanitäter wegen des Todes eines Patienten ist auf 2016 verschoben worden. Eigentlich sollte die Hauptverhandlung am Mittwoch am Landgericht eröffnet werden - ein Verteidiger meldete sich jedoch krank, so ein Gerichtssprecher. Die Rettungssanitäter müssen sich wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung mit Todesfolge verantwortden. Sie sollten im März einen gesitig behinderten Mann aus einem Heim in ein Krankenhaus bringen. Der 26-Jährige reagierte jedoch harsch auf die Sanitäter, es kam zum Streit - der Patient sei ausgerastet, hieß es. Laut Staatsanwaltschaft sollen die Angeklagten den Mann zu Boden gedrück und fixiert haben. Dabei erlitt er eine Herzattacke und starb. Das Gericht muss klären, ob sich die Sanitäter strafbar gemacht haben oder ob es ein tragischer Unglücksfall war.