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Tod von Mutter und Kind - Revisionsprozess in Dresden

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Der Fall um einen ehema­ligen Mitar­beiter des Allge­meinen Sozialen Dienstes (ASD) in Leipzig wird ab Freitag neu verhan­delt. Der 42-jährige Tino H. wurde im August vergan­genen Jahres vom Vorwurf der fahrläs­sigen Tötung vom Landge­richt Leipzig freige­spro­chen. Nun wird der Berufungs­pro­zess vor dem Oberlan­des­ge­richt Dresden verhan­delt. Nach Ansicht der Staats­an­walt­schaft habe der Angeklagte nicht alles Notwen­dige in die Wege geleitet, um das Leben eines 2-jährigen Kindes zu retten. Die junge Mutter war im Juni 2012 an einem Drogen­cock­tail gestorben, das Kind verdurs­tete in seinem Bett.