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Tödliche Messerstecherei in Eilenburg: Angeklagter freigesprochen

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Überra­schendes Urteil im Prozess um eine tödliche Messer­ste­cherei in Eilen­burg. Der angeklagte Roy H. wurde am Diens­tag­abend vom Landge­richt vom Vorwurf des Totschlags freige­spro­chen. Laut der Kammer hat der 21-Jährige aus Notwehr gehan­delt. Denn: vor den tödli­chen Stichen versetzte ihm das spätere Opfer drei wuchtige Schläge ins Gesicht, die hätten lebens­ge­fähr­lich enden können, so die Urteils­be­grün­dung. Auf einer Party war es Ende 2011 zu einem handfesten Streit zwischen den beiden Männern gekommen. Am Ende stach der Freige­spro­chene auf seinen Bekannten ein. Der 19-Jährige starb schlie­ß­lich an einer Embolie.Sowohl Staats­an­walt­schaft als auch Neben­klage haben nun eine Woche Zeit, gegen das Urteil in Revision zu gehen.