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Tödlicher Arbeitsunfall beschäftigt Landgericht Leipzig

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Ein tödlicher Arbeitsunfall beschäftigt am Freitag das Landgericht in Leipzig. Bei Bauarbeiten auf einem Dach in der Rosa-Luxemburg-Straße war im Mai 2015 ein Mann sieben Meter in die Tiefe gestürzt. Eine Woche später erlag er im Krankenhaus seinen schweren Kopfverletzungen. Zwei seiner Vorgesetzten wird fahrlässige Tötung vorgeworfen, u. a. weil bei den Arbeiten keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. So wurden laut Anklage keine Fangnetze und auch keine Sicherheitsleine angebracht. In dem Fall soll am 1. Oktober ein Urteil fallen.

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Wie eine Gerichtssprecherin mitgeteilt hat, musste der Prozessbeginn verschoben werden. Einer der Hilfsrichter sei krank geworden. Der neue Termin für den Beginn der Verhandlung steht noch nicht fest.