• Foto: Eric Pannier von Einsatzfahrten Leipzig

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Tödlicher Unfall auf der A9 bei Wiedemar - 800.000 Euro Schaden

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Bei einer Karambolage mit vier Lastwagen an einer Baustelle auf der Autobahn 9 (Berlin-München) sind zwei Menschen tödlich verletzt worden. Nach ersten Angaben der Polizei wurden bei dem Unfall am Mittwochmorgen auch drei Menschen verletzt, davon zwei schwer. Ein Schwerverletzter wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankehaus geflogen.

Laut Polizei war auf der Fahrbahn Richtung Berlin aus bislang unbekannter Ursache ein Laster an einer Tagesbaustelle bei Wiedemar auf das Ende eines Staus gefahren. Das Fahrzeug krachte dabei auf drei stehende Lastwagen. Durch die Wucht des Aufpralls starben zwei Menschen in dem aus Polen stammenden Lkw, der den Unfall verursacht haben soll.

Die Identität der Toten war bis zum Nachmittag noch nicht geklärt. Die Verletzten in den anderen drei Lastern waren nach Polizeiangaben 42, 52 und 63 Jahre alt. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten waren den Angaben zufolge schwierig. «Die Fahrzeuge hatten sich ineinander verkeilt», sagte der Sprecher. Menschen seien eingeklemmt worden. Fahrzeugteile und Ladungen landeten im Straßengraben. Öl und Diesel waren aus den Unfall-Lkw ausgelaufen. Die Höhe des Sachschadens wurde auf rund 800 000 Euro geschätzt.

Die Retter hatten alle Hände voll zu tun, um die Menschen aus den Fahrzeugen zu bergen. Der Verkehr, so auch in Richtung des Flughafens Leipzig/Halle, wurde über die Bundesstraße 100 umgeleitet. Angesichts der Größe der gesperrten Unfallstelle kam es dennoch zu Staus auf der A9. (mit dpa)