Toter vom Elsterflutbecken: Ermittler gehen von Verbrechen aus
Die großangelegte Suchaktion der Polizei am Elsterflutbecken ist am Nachmittag aufgrund der Witterung unterbrochen worden. Morgen soll der Einsatz fortgesetzt werden. Am Nachmittag ist ein weiteres Leichenteil entdeckt worden. Bei der Suchaktion der Polizei war bereits am Vormittag an der Zeppelinbrücke der Torso des Toten geborgen worden. Ein Hubschrauber, Suchhunde und Taucher waren im Einsatz. Um die Suche zu erleichtern, wurde der Flußpegel abgesenkt. Das Luppewehr wurde geöffnet, damit mehr Wasser ab- als zufließt, sagte Polizeisprecherin Anke Fittkau mit. Rund 60 Einsatzkräfte waren vor Ort.Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen wegen des Anfangsverdachtes für ein Tötungsdelikt, sagte Sprecher Ricardo Schulz. Die Gerichtsmedizin ermittelt derzeit zur Idendität des Toten und zu den Todesumständen. Ein Pilzsammler hatte am Sonntagnachmittag den Arm des Toten entdeckt. Er rief die Polizei. Die Ermittler entdeckten dann weitere Leichenteile. Der Bereich wird auch in der Nacht abgesperrt und bewacht.