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Totschlag statt Mord – Physiotherapeut aus Leipzig zu sieben Jahren verurteilt

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Mord aus Heimtücke und Habgier konnte vom Landge­richt Leipzig nicht bewiesen werden. Ein 64-Jähriger Physio­the­ra­peut ist am Donners­tag­nach­mittag wegen Totschlags zu sieben Jahren Gefängnis verur­teilt worden. Er hatte im vergan­genen Juli eine kränk­liche 90-jährige Frau in ihrer Villa mit einem Kissen erstickt. Dem Mann konnte aber nicht das Tatmotiv der Habgier oder Heimtücke nachge­wiesen werden. Unklar war auch, ob der Mann wusste, dass die reiche Zahnarzt-Witwe aus Probst­heida ihn in ihrem Testa­ment mit 100.000 Euro bedacht hatte.