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Träger für Plagwitzer Brücke werden montiert

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Die alte Dauerbehelfsbrücke aus dem Jahr 1961 wurde abgerissen - derzeit entsteht eine neue Brücke im Zuge der Karl-Heine-Straße. Und auf der Großbaustelle in Leipzig geht es weiter voran. Bis Donnerstag werden für die neue Brücke 15 Stahlträger in Position gebracht. Dafür wurde ein 500-Tonnen-Kran angekarrt. Die Stahlträger sind in der Ferdinand-Lassalle-Straße zwischengelagert. Deshalb wurde die Straße gesperrt.

Arbeiten dauern länger als geplant

Insgesamt verzögern sich allerdings die Arbeiten an der neuen Brücke - und zwar um rund neun Wochen. Bei Bohrarbeiten für die Spundwände der Brücke wurden u.a. ein alter Kanal, Flügelwände einer alten Brücke und Eichenholzpfähle im Erdreich gefunden. Diese Hindernisse mussten entfernt werden. Aus den Unterlagen war nicht erkennbar, dass sich Hindernisse im Baugrund befinden, meinte Rene Wenzel vom Verkehrs- und Tiefbauamt. Die Baugrunduntersuchungen im Vorfeld fanden punktuell statt, u.a. damit die Straße nicht gesperrt werden musste. Läuft nun alles nach Plan, dürfte die wichtige Ost-West-Verbindung über die Karl-Heine-Straße im Dezember wieder freigegeben sein. Seit über einem Jahr ist sie bereits gesperrt.