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Trotz „Dunkelflaute“ - Lausitzer Braunkohle wird nicht knapp

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Seit Tagen kaum Sonne und Wind – angesichts der sogenannten  Dunkelflaute hat der Lausitzer Tagebau- und Kraftwerksbetreiber Leag Befürchtungen zerstreut. Es bestehe kein Grund zur Besorgnis, dass die Kohle für die Versorgung in den Leag-Kraftwerken in diesem Winter knapp werden könnte, sagte uns Sprecher Thoralf Schirmer. 

Entsprechend dem Bedarf würden alle verfügbaren Kapazitäten zur Stromerzeugung eingesetzt. Der Konzern rechnet mit einer Kohleförderung von rund 50 Millionen Tonnen in diesem Jahr. Für 2023 sind zehn Millionen Tonnen mehr geplant.

Bis Oktober wurden in den Leag-Kraftwerken 40,8 Terrawattstunden Strom erzeugt. Das entspricht 8,5 Prozent der Bruttostromerzeugung in Deutschland.