Trotz gestiegener Überfälle– Leipzigs Händler halten wenig von neuer Sicherheitstechnik
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Die Sicherheitsbemühungen der Leipziger Polizei sind trotz der Überfallserie im letzten Jahr weitgehend ins Leere gelaufen. Das räumte Polizeipräsident Horst Wawrzynski bei gestrigen Bekanntgabe der Kriminalitätsstatistik ein. Demnach haben sich nur sieben Händler in der ganzen Stadt mit der neuen Sicherheitstechnik ausgerüstet, obwohl die Kosten mit 25 bis 60 Euro durchaus bezahlbar seien. Durch die sogenannten Babyphones sollte eine schnellere Reaktion seitens der Polizei gewährleistet werden.Insgesamt wurden im letzten Jahr in Leipzig 644 Überfälle gezählt, das sind 66 mehr als 2010. Die Gesamtzahl der Straftaten ist um 6,9 Prozent angestiegen, damit bleibt Leipzig die Kriminalitätshochburg Sachsens.