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Umbau des Sellerhäuser Viadukts in Leipzig startet

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Am Mittwoch sollen in Leipzig die Bauarbeiten am denkmalgeschützten Sellerhäuser Viadukt beginnen. Im Bereich des Brückenneubaus müssten auf einem 400 Meter langen Abschnitt zwischen Liselotte-Herrmann- und Eisenbahnstraße zehn Bäume gefällt werden, heißt es von der Stadt. Außerdem viele andere gestutzt werden. Anschließend würden Baustelle und Zufahrten eingerichtet. Das dauere voraussichtlich bis Ende Februar, erst danach beginnen die eigentlichen Arbeiten am ehemaligen Bahndamm.

Auf einer Länge von etwa eineinhalb Kilometern soll über den östlichen Leipziger Stadtteilen ein grüner Höhenzug mit Aufhängen und Rampen entstehen, der die Wohnhäuser mit umliegenden Kleingarten verbindet. Dazu Fuß- und Radwege, Erholungsplätze sowie Spiel- und Sportangebote. Das Ganze solle den sogenanten Parkbogen Ost attraktiver für Aufenthalte machen.

Die Kosten für das große Bauprojekt werden aus Fördermitteln des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ sowie Eigenmitteln der Stadt Leipzig finanziert. Ende 2021 wurden sie zunächst auf rund 11,2 Millionen Euro geschätzt, mittlerweile ist man wegen der gestiegenen Baupreise bei knapp 18 Millionen Euro angekommen.