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Umfangreiche Instandset­zungs­arbeiten im ausgebrannten Teil des Autobahntunnels „Königshainer Berge“ - Freigabe bis Jahresende

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Kraft­fahrer auf der A 4 zwischen Bautzen und Görlitz brauchen weiter starke Nerven und vor allem Geduld. Der  bei einem Lkw-Brand zu Pfingsten  stark beschä­digte Autobahn­tunnel „Königs­hainer Berge“ bleibt weiter gesperrt. Bis spätes­tens Ende dieses Jahres soll der Verkehr durch die ausge­brannte Südröhre wieder rollen, so das Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das lang erwar­tete stati­sche Gutachten über den Zustand der Tunnel­schale werde bis Ende dieses Monats vorliegen, so  Sprecherin Isabel Siebert. Davon hängt der weitere Sanie­rungs­plan ab und die Zeitdauer der Arbeiten. Nach den bishe­rigen Unter­su­chungen gilt eine Sanie­rung als sehr wahrschein­lich. Auf eine aufwän­dige Erneue­rung, bei der ganze Tunnel­b­löcke entfernt und das darüber liegende 50 Meter starke Erdreich gesichert werden müsste, könnte in diesem Fall verzichtet werden.Instand­set­zungs- und Repara­tur­ar­beiten wurden bereits erledigt.  So wurde die durch das Feuer zerstörte Beton­fahr­bahn auf einer Länge von rund 30 Metern fast vollständig erneuert. Derzeit sind Techniker dabei, die Elektrik wieder­her­zu­stellen.Der Schaden durch den Brand wird nach einer ersten Prognose mit zwei Millionen Euro bezif­fert. Das Land Sachsen stellte den Kommunen eine bis zu 90-prozen­tige Förde­rung bei der Behebung der Schäden auf den Umlei­tungs­stre­cken  in Aussicht.