Ungarns Fechter beschweren sich über „Zustände“ in Leipzig
Die Fecht-WM in Leipzig ist gerade erst zu Ende gegangen, da sorgt ein Bericht im ungarischen Fernsehen für Aufsehen. Wie die LVZ berichtet, hat sich der Generalsekretär des Ungarischen Fechtverbandes, Gábor Boczkó, im Fernsehen über mangelnde Sicherheit und Lärmbelästigung beschwert. Angeblich habe sich die Mannschaft nur tagsüber und in Gruppen aus dem Hotel am Hauptbahnhof getraut. Von kriminellen Ausländern und sogar einer versuchten Entführung ist die Rede. Dem Bericht nach wiesen Stadt, Polizei und Hotelbetreiber die Vorwürfe zurück - nichts derartiges sei passiert. Auch kein anderes Team habe sich beschwert. Das ungarische Fernsehen blendete zudem Bilder vom Lkw-Attentat auf dem Berliner Weihnachtsmarkt und des Amoklaufs in München vor etwa einem Jahr ein. Auf Drängen der Stadt wird sich der Fecht-Weltverband jetzt mit dem Fall befassen.