Uni Leipzig will Antisemitismusbeauftragten wählen
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An der Uni Leipzig soll es bald einen Beauftragten gegen Antisemitismus geben. Der Akademische Senat hat nun beschlossen, im Januar eine Person für diese Position zu wählen. Hintergrund sei, dass sich jüdische Studierende an der Hochschule zuletzt nicht mehr sicher gefühlt haben. Demnach habe mit dem Nahostkonflikt die Zahl antisemitischer Äußerungen und Übergriffe zugenommen. Die Hochschulgruppe der Jusos begrüßte die Entscheidung des Senats, gab aber auch zu bedenken, dass die neue Stelle nur ein erster Schritt sei, um jüdischen Studenten ein sicheres Lernen frei von Diskriminierung zu ermöglichen.