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Uni Leipzig will Aufenthalt ukrainischer Studenten verlängern

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Nach dem Einmarsch Russlands in die Ostukraine bemüht sich die Universität Leipzig um Sicherheit ihrer betroffenen Austausch-Studierenden. Die Universität sei in Kooperation mit dem Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) bemüht, Ukrainerinnen und Ukrainer in Leipzig ein Angebot zur Verlängerung ihres Aufenthalts zu machen. Das teilte der Leiter der Stabsstelle Internationales, Svend Poller, am Donnerstag mit. So solle verhindert werden, dass sie zum Ende des Wintersemesters in Kriegsgebiete zurückkehren müssen.

Vor einigen Tagen habe die Universität schon Vorsorge getroffen und Studierende in Kiew zur Rückkehr aufgefordert. Umgekehrt seien junge Menschen, die einen Aufenthalt geplant hätten, zur Stornierung aufgefordert worden. „Grundsätzlich warten wir im Hinblick auf das weitere Vorgehen die konkreten Handlungsempfehlungen des DAAD und des Auswärtigen Amtes ab, um dann auch praktische Hilfestellung zu leisten“, sagte Poller.

Den Angaben zufolge sind derzeit 95 ukrainische, 225 russische und 41 belarussische Studierende an der Uni eingeschrieben. Die Hochschule pflegt Kontakte zur Taras-Schewtschenko-Universität in Kiew. Einen Austausch gibt es demnach vor allem in der Philologie. (dpa)