Uni wehrt sich gegen Rückgabe wertvoller Stücke
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Die Leipziger Uni klagt heute gegen die Rückgabe einer archäologischen Sammlung an eine jüdische Vereinigung. Am Vormittag beschäftigt sich das Berliner Verwaltungsgericht mit dem Fall. Die Sammlung stammt von einem jüdischen Forscher, der diese 1936 an die Universität verkauft hatte. Das Bundesamt für offene Vermögensfragen war davon ausgegangen, dass der Wissenschaftler in der NS-Zeit dazu gezwungen wurde. Gegen diese Entscheidung wehrt sich jetzt die Leipziger Uni. Mit der Sammlung würde das Ägyptische Museum der Stadt die wichtigsten Ausstellungsstücke verlieren.