Uniklinik zieht Konsequenzen aus Transplantationsskandal
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Die Uniklinik hat auf den Transplantationsskandal reagiert. Laut Kranken-hausleitung wurde das Transplantationsbüro neu geordnet und ein Acht-Augen-Prinzip bei der Organvergabe eingeführt. Hintergrund sind Lebertransaplantationen aus den Jahren 2010 und 2011. Die Bundesärztekammer hatte die vom Uniklinikum selbst veröffentlichten Manipulationsfälle am Mittwoich bestätigt. Insgesamt 76 Mal seien absichtlich Falschangaben gemacht worden, um Patienten schneller eine Spenderleber zu verschaffen. Meist wurde in der Akte einfach ein Haken bei Dialyse gesetzt, obwohl die Patienten die Behandlung gar nicht nötig hatten. Drei verantwortliche Mediziner wurden Anfang des Jahres suspendiert.