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Unister gerät weiter in Bedrängnis

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Die Unister - Tochter U-Deals hat beim Amtsge­richt Insol­venz angemeldet. U-Deals vermit­telt neben Reisen auch Pakete aus Hotel­über­nach­tungen und Zusatz­leis­tungen wie Abend­essen oder Konzert­be­suche. Damit ist die vierte Gesell­schaft des Konzerns inner­halb von 3 Tagen pleite. Neben der Unister Holding am Montag, meldete am Dienstag die Unister GmbH und auch die Tochter Urlaubs­Tours GmbH  zahlungs­un­fä­hig­keit an. Der vorläu­fige Insol­venz­ver­walter Lucas Flöther  zeigt sich dennoch  optimis­tisch, rasch eine Lösung für Unister zu finden: „Bereits inner­halb der ersten 24 Stunden hat sich eine hohe zweistel­lige Zahl poten­zi­eller Inves­toren bei mir gemeldet, die sich für das Unter­nehmen als Ganzes oder für Teile inter­es­sie­ren“, sagte er der Wirtschafts­woche.

„Unister braucht nun rasch einen Investor. Dennoch soll es keinen Notver­kauf geben sagte Flöter dem Blatt.

Inzwi­schen hat die Dresdner General­staats­an­walt­schaft hat nach dem Tod von Unister Gründer Thomas Wagner ein Ermitt­lungs­ver­fahren einge­leitet. Es werde wegen des Verdachts des Betrugs ermit­telt. Das berichtet Spiegel Online. Der Spiegel speku­liert, dass sich Wagner auf den Weg nach Venedig machte um dort frisches Geld für sein Unter­nehmen zubekommen. Die Rede ist von rund 10 Millionen Euro. Doch Wagner wurde übern Tisch gezogen. Er erstat­tete in Venedig Anzeige -- einen Tag später verun­glückte er tödlich bei einem Flugzeug­ab­sturz.