Unwetter-Gefahr bleibt
Bis Ende der Woche müssen wir in Sachsen weiter mit schweren Gewittern und Unwettern rechnen. Verantwortlich dafür sind schwülwarme Luftmassen, die sich in der Region halten werden, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Die Unwetter-Vorhersage sei sehr schwierig, weil die Luftmassen so labil seien. Derzeit ist es warm-feucht in Bodennähe und kühl in der Höhe. Anhand von Messwerten könne man nicht erkennen, wo sich daraus Gewitterzellen entwickeln werden, sagen die Meteorologen. Bislang war es in Sachsen weder besonders warm, noch besonders kalt. Durchschnittlich 9,2 Grad waren es im Freistaat von März bis Mai. Besonders viel geregnet hat es mit 95 Litern pro Quadratmeter nicht. Wir Sachsen konnten insgesamt 520 Stunden Sonne tanken. Spitzenreiter war die Insel Rügen mit bis zu 645 Sonnenstunden.