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Unwetter richtet schwere Schäden an - 51 Verletzte bei Festival

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Zahlreiche Verletzte, abgebrannte Häuser und entwur­zelte Bäume: Das ist die Bilanz der schweren Unwetter, die in der vergan­genen Nacht über Sachsen gezogen sind. Bei einem Heavy-Metal-Festival bei Leipzig wurden 51 Menschen verletzt, als der Blitz auf dem Gelände einschlug. Drei von ihnen lagen auch am Nachmittag noch auf der Inten­siv­sta­tion. In Halsbrücke bei Freiberg brannten nach einem Blitz­ein­schlag drei benach­barte Häuser. Zwei 72 Jahre alte Bewohner seien mit Rauch­ver­gif­tungen in ein Kranken­haus gebracht worden, sagte ein Polizei­spre­cher. Das Haus des Ehepaares brannte völlig nieder. In der Nähe von Mittweida stürzte im Sturm ein 30 Meter langer Baum in eine Strom­lei­tung. Die Bundes­straße 107 musste gesperrt, der Strom abgestellt werden, um die Schäden zu besei­tigen. In Annaberg-Buchholz demolierte ein entwur­zelter Baum drei geparkte Autos, an einer Wander­strecke auf dem Pöhlberg brannte eine Schutz­hütte nieder. Verletzt wurde bei diesen Vorfällen niemand.   Im vogtlän­di­schen Auerbach musste in der Nacht ein Festzelt geräumt werden, nachdem es von einer Sturmböe angehoben worden war. Die 700 Besucher der Festlich­keit sind aber mit dem Schre­cken davon­ge­kommen, so die Polizei.

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