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Unwetter zieht über den Freistaat

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Es kam ganz schön was runter: Im Vogtland, im Raum Mittweida/Freiberg und in Chemnitz hat ein heftiges Unwetter die Feuer­wehren am Abend in Atem gehalten. Keller liefen voll, Bäume stürzten um. In Pappen­dorf bei Haini­chen schlug ein Blitz in ein Haus ein und verur­sachte einen Brand. 4 Feuer­wehren waren im Lösch­ein­satz, ein Mann musste mit Verbren­nungen ins Kranken­haus. Auch die Lausitz war betroffen: in Treben­dorf bei Weißwasser schlug ein Blitz im ehema­ligen Gemein­deamt ein; das Feuer verur­sachte einen Schaden von etwa 2.000 Euro. In Plauen wurden die Gully­de­ckel auf der Reißiger Straße von zu viel Wasser auf die Fahrbahn gespült. Zwei PKW-Fahrer stießen dagegen. Allein in Chemnitz wurden die Kameraden der Feuer­wehr inner­halb einer Stunde zu 40 Einsätzen gerufen. In den meisten Fällen waren Bäume auf Straßen gestürzt oder mussten Keller leerge­pumpt werden. In Chemnitz haben auf der Körner­straße herab­fal­lende Dachziegel mehrere Autos beschä­digt. Außerdem wurden Teile der Franken­berger, der Bornaer und der Helbers­dorfer Straße überflutet. Insge­samt waren 170 Feuer­wehr­leute in Chemnitz im Einsatz. Schlamm­la­winen machten Probleme z. B. in Halsbrücke oder in Treuen-Gospers­grün.