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Unwetternacht hält Rettungskräfte auf Trab

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Eine heftige Gewit­ter­front mit Stark­regen, Sturm­böen und Hagel hat die Rettungs­kräfte in Stadt und Land auf Trab gehalten. Örtlich fielen am Mittwoch­abend bis zu 50 Liter Regen inner­halb kürzester Zeit pro Quadrat­meter. Abwas­ser­ka­näle und Gullys machten schlapp. Das Wasser stand teilweise knietief auf Straßen und in Unter­füh­rungen. Straßen­bahnen und Autos kamen nicht mehr durch. Die Rettungs­leit­stelle in Leipzig verzeich­nete mehr als 70 Einsätze wegen vollge­lau­fener Keller und umgestürzter Bäume. Einige zogen sich sogar noch bis in den Donners­tag­vor­mittag. Wie Brand­di­rektor Karl-Heinz Schneider unserem Sender sagte, stand das Wasser im Zentrum-West bis zu einein­halb Meter im Unter­ge­schoss. Auch in das Klinikum St.Georg mussten die Kameraden ausrü­cken. Auf der Kinder­sta­tion mussten drei Zenti­meter Wasser aus den Zimmern der kleinen Patienten gesaugt werden. Aich im Umland wütete das Unwetter - die S38 bei Werms­dorf und die B 107 bei Benne­witz mussten wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden. Am Dreieck-Parthenaue in der Überfahrt zur A14 krachte ein rumäni­scher Laster in die Leitplanke – die beiden Insassen wurden schwer verletzt. Unfall­ur­sache laut Polizei – unange­passte Geschwin­dig­keit.