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Urteil gegen Ex-KWL-Chef Heininger vielleicht schon nächste Woche

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Das Urteil im Prozess um den Finanz­skandal bei den Wasser­werken könnte früher fallen als erwartet. Das Gericht hat heute alle neuen Beweis­an­träge seitens der Staats­an­walt­schaft abgelehnt. Die Plädoyers werden bereits kommenden Dienstag gehalten. Fest steht damit, dass der Ex-KWL-Chef Klaus Heininger in diesem Prozess ausschlie­ß­lich wegen Bestech­lich­keit verur­teilt werden könnte, nicht aber wegen Untreue. Dann wird es eventuell ein neues Verfahren geben, hieß es von der Staats­an­walt­schaft. Heininger hatte bereits gestanden, dass er für die hochris­kanten Finanz-Deals 2006/2007 Beste­chungs­gelder kassiert hat. Diese Verträge könnten die Stadt jetzt etwa 300 Millionen Euro kosten. Für das Geständnis hatte der Richter Heininger eine Höchst­strafe von fünf Jahren zugesi­chert.

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General­staats­an­walt Till von Borries