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Urteil im Prozess um Groitzscher Dreifachmord fällt nächsten Mittwoch

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Der mutma­ß­liche Dreifach­mörder von Groitzsch soll nie wieder auf freien Fuß kommen. In ihrem Plädoyer forderte die Staats­an­walt­schaft heute lebens­lange Haft mit anschlie­ßender Siche­rungs­ver­wah­rung. Die Morde seien viel schreck­li­cher abgelaufen als anfangs gedacht, so die Begrün­dung. Die Neben­klage schloss sich der Forde­rung an. Der Vertei­diger von Guido N. stellte keinen konkreten Antrag sondern sprach sich für eine hohe aber zeitlich begrenzte Freiheits­strafe aus. Sein Mandant dagegen hoffe auf einen Freispruch. In seinem Schluss­wort verwies Guido N. noch einmal persön­lich auf seine zahlrei­chen Krank­heiten und recht­fer­tigte die Taten mit dem Satz: „Ich musste mich vertei­di­gen“. Nächste Woche Mittwoch soll das Urteil gespro­chen werden. An diesem Tag jährt sich der erste Mord zum zweiten Mal.