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Urteil im Revisionsprozess um KWL-Millionenskandal erwartet

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Nach 55 Verhand­lungs­tagen und etwa 40 Zeugen­aus­sagen wird im Revisi­ons­pro­zess gegen Ex-Wasser­werke-Chef Klaus Heininger am Donnerstag-Nachmittag das Urteil in Dresden erwartet. Dem 53-Jährigen werden unter anderem Untreue und Bestech­lich­keit vorge­worfen. Er soll hinter dem Rücken der KWL-Aufsichts­gre­mien zwischen 2005 und 2007 riskante Finanz­wetten abgeschlossen haben. Diese sind zwar mittler­weile geplatzt, haben jedoch einen Schaden von bis zu 300 Millionen Euro verur­sacht. Die Staats­an­walt­schaft fordert deshalb acht Jahre Haft für Heininger. Sein Vertei­diger plädierte auf die vom Leipziger Landge­richt bereits verhängte Strafe von knapp fünf Jahren.