Urteile im Prozess um Tod von Kamal K. erwartet
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Neun Monate nach dem Tod des Irakers Kamal K. werden am Vormittag am Landgericht die Urteile gegen die beiden Angeklagten gesprochen. Die Männer sollen den 19-Jährigen vor dem Hauptbahnhof in eine Schlägerei verwickelt und ihn dann niedergestochen haben. Die Staatsanwaltschaft fordert 12 Jahre Haft wegen Totschlags und anschließende Sicherungsverwahrung für den 33-Jährigen, der das Messer gezückt haben soll. Sein geständiger Komplize soll drei Jahre ins Gefängnis. Eine fremdenfeindliche Tat sei es nicht gewesen, sagte die Staatsanwältin. Die Familie des Opfers sieht das ganz anders. Sie fordert als Nebenkläger eine Verurteilung wegen Mordes.