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Urteile im spektakulären Drogenschmuggel-Prozess

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Nach einem misslun­genen Drogen­schmuggel im großen Stil sind zwei Leipziger am Landge­richt zu dreiein­halb Jahren bzw. zwei Jahren und zehn Monaten Haft verur­teilt worden. Die 50 und 38 Jahre alten Männer hatten 2003 versucht, eine Tonne Cannabis von Marokko nach Europa zu schmug­geln. Der Jüngere der beiden wurde damals an der Grenze erwischt und für fast vier Jahre in ein marok­ka­ni­sches Gefängnis gesteckt. Seine deutsche Verur­tei­lung wegen Beihilfe zum Drogen­schmuggel ist deshalb eher Formsache, er muss die Haftstraße nicht mehr antreten. Sein Komplize, der als einer der Draht­zieher gilt, muss die dreiein­halb Jahre aber absitzen.