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Verdi: Mehr als 4000 Mitarbeiter bei Warnstreiks

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Mehr als 4000 Mitar­beiter des öffent­li­chen Dienstes haben sich Freitag nach Gewerk­schafts­an­gaben in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an Warnstreiks betei­ligt. „Unsere Strategie ist aufge­gangen“, sagte Verdi-Landes­be­zirks­leiter Oliver Greie in Leipzig. Die Kollegen hätten signa­li­sieren, dass sie von der nächsten Verhand­lungs­runde am 28. und 29. April ein deutlich verbes­sertes Angebot der Arbeit­geber erwar­teten.Laut Gewerk­schaft waren kommu­nale Dienst­stellen, Landrats­ämter, Kinder­ta­ges­stätten, der Perso­nen­nah­ver­kehr, der Entsor­gungs­be­reich sowie die Bundes­be­hörden in Leipzig, Erfurt, Magde­burg, Erfurt, Gera und Jena in den Streik einbe­zogen. Zentrale Kundge­bungen und Demons­tra­tionen hatte es ab dem Morgen in den Städten Leipzig, Magde­burg und Erfurt gegeben.Verdi fordert in der laufenden Tarif­runde eine Erhöhung der Einkommen um sechs Prozent. Die Arbeit­geber hatten zuletzt drei Prozent mehr für zwei Jahre angeboten. Die Gewerk­schaften hatten das Angebot jedoch abgelehnt. (DPA)