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Verkaufsstart von Infinus-Villen für 38 Millionen Euro

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Beim Insol­venz­ver­fahren des Dresdner Finanz­dienst­leis­ters Infinus beginnt am Freitag der Verkauf von Immobi­lien. Das Tochter­un­ter­nehmen Prosavus will Villen und Grund­stücke im Wert von 38 Millionen Euro über ein Bietver­fahren verkaufen, teilte der Insol­venz­ver­walter mit. Rund 12.000 Gläubiger gibt es es bei der Prosavus AG. Bisher haben die Insol­venz­ver­walter in der PROSAVUS-Gruppe ein Vermögen von rund 130 Millionen Euro festge­stellt. Dies verteilt sich auf Lebens­ver­si­che­rungen, Immobi­lien, Edelme­talle und Bankgut­haben.36 Villen und Geschäfts­häuser unter dem Hammer36 Büro- und Geschäfts­häuser, Eigen­tums­woh­nungen und Mehrfa­mi­li­en­häuser in besten Dresdner Lagen kommen unter den Hammer. Die Forde­rungen gegen die PROSAVUS-Gruppe belaufen sich laut der berufenen Insol­venz­ver­walter Frank-Rüdiger Scheffler und Dr. Nils Freuden­berg auf insge­samt 420 Millionen Euro. Davon entfallen 240 Millionen Euro auf Forde­rungen von Anlegern.Höchst­bie­tender erhält Zuschlag„Dieses Vorgehen gewähr­leistet maximale Trans­pa­renz im Verkaufs­pro­zess“, so die Insol­venz­ver­walter. Kaufin­ter­es­senten können inner­halb einer Bieter­frist Gebote für die drei Immobi­li­en­pa­kete abgeben. Den Zuschlag erhält der Höchst­bie­tende.Staats­an­walt­schaft ermit­teltNach einer großan­ge­legten Razzia bei dem Dresdner Finanz­dienst­leister Infinus im Winter sitzen mehrere Manager in Unter­su­chungs­haft. Die Staats­an­walt­schaft ermit­telt wegen Betruges. Rund 40.000 Anleger bangen um ihr Geld. Die Gläubiger fordern 1,2 Milli­arden Euro.Mehr Infor­ma­tionen zum Immobi­li­en­ver­kauf: www.impro.de/home