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Versuchter Mord an Frau und Kleinkind - lange Haftstrafen gefordert

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Im Prozess um den versuchten Mord an einer 32-jährigen Leipzi­gerin und ihrem dreijäh­rigen Sohn sind die Plädoyers gehalten worden. Die 26-jährige Angeklagte soll ihre Schwä­gerin und ihren Neffen im vergan­genen Mai fast zu Tode gefol­tert haben. Die Frau ging dabei äußerst brutal vor, unter anderem soll sie ihre Opfer mit siedendem Öl übergossen haben, außerdem stach sie mit einem Messer auf ihre Schwä­gerin ein. Und das offenbar nur, weil sie eifer­süchtig auf deren Ansehen in der Familie war. Die Staats­an­walt­schaft wertete dies als versuchten Mord und forderte zehn Jahre Gefängnis. Die Vertei­di­gung plädierte auf sechs Jahre und zehn Monate wegen schwerer Körper­ver­let­zung. Das Urteil soll am Freitag fallen.