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Verwirrung um Rudy-Wechsel: RB-Coach Rangnick mit Medienschelte

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Leipzig-Trainer Ralf Rangnick hat Medien wegen der Berichterstattung über einen möglichen Wechsel von Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy massiv kritisiert. "Wenn ich irgendjemandem erkläre, der vorher noch nie was von Fake News gehört hat, dann ist das, was gestern durch den SWR verbreitet wurde, die Mutter aller Fake News im Fußball", sagte der RB-Coach am Mittwoch.

Der SWR blieb auf Nachfrage bei seiner Darstellung und bestätigte, dass es nach Informationen des Senders Verhandlungen gab und Einigkeit über einen Wechsel bestanden haben soll. Rangnick kritisierte: "Wie man einfach so dreist sein kann und einfach raushaut "Rudy wechselt nach Leipzig und alle sind sich einig", das ist schon bemerkenswert. Und es ist bemerkenswert, dass es dann einige einfach nachgeplappert haben."

Am Dienstag hatte der SWR vermeldet, dass Rudy bei den Sachsen einen Vertrag unterschrieben habe und die Ablösesumme bei kolportierten 15 Millionen Euro liege. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll es aber bisher noch keinen Kontakt zwischen Leipzig und Rudys Arbeitgeber FC Bayern München gegeben haben. "Ich kann allen klar noch mal sagen, Sebastian Rudy wechselt nach derzeitigem Stand bisher nicht zu Leipzig", sagte Rangnick.

Dass Rudy, wie von der "Leipziger Volkszeitung" vermeldet, am vergangenen Freitag in Leipzig in der RB-Trainingsakademie gewesen sein soll, wollte Rangnick weder bestätigen noch dementieren. "Dass wir den Spieler kennen, sowohl ich als auch Julian Nagelsmann, ist bekannt. Dass er ein grundsätzlicher Spieler ist, der in unsere Mannschaft passen könnte, ist auch bekannt, aber das gilt auch für einige andere."(dpa)